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Thema: Diverses: Alles über das Internet - Störungen [Internetausbau usw.] !

  1. #111
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    WLAN: Gesetz zur Störerhaftung steht !

    Koalition einigt sich auf Gesetzentwurf zu freiem WLAN .

    Der Gesetzentwurf für freie WLAN-Zugänge und öffentliche Hotspots ist fertig, heißt es aus Koalitionskreisen.
    Am Donnerstag will die Bundesregierung damit die Abschaffung der Störerhaftung besiegeln.
    Die Regelung soll spätestens im Sommer in Kraft treten.

    Der Entwurf sieht vor, dass die Anbieter von WLAN-Zugängen in Zukunft nicht mehr für Rechtsverstöße ihrer Nutzer haften müssen.
    Jeder kann damit sein Netz für andere öffnen, ohne dafür belangt zu werden, wenn diese verbotene Dinge im Netz treiben, etwa illegal Dateien herunterladen oder einstellen.
    Anders als noch im früheren Entwurf des Wirtschaftsministeriums ist auch nicht mehr vorgesehen, dass WLAN-Anbieter ihr Netz durch eine Vorschaltseite oder ein Passwort vor Missbrauch schützen müssen.

    Klargestellt wird in der Gesetzesbegründung, dass die Haftungsbeschränkung für jede Form von Verstößen gilt.
    Auch soll der Betreiber nicht für Abmahnkosten oder gerichtliche Kosten aufkommen müssen, die in Zusammenhang von Rechtsverstößen Dritter stehen.
    Eine gerichtliche Anordnung, die Rechtsverletzung abzustellen oder zu verhindern, ist dagegen zulässig.
    Allerdings müsse diese "wirksam und verhältnismäßig" sein.
    Unzulässig sei sie, wenn der WLAN-Betreiber dieser nur dadurch nachkommen könne, "dass er den Internetzugang stilllegt, mit einem Passwortschutz oder Verschlüsselung sichert oder sämtliche über den Anschluss laufende Kommunikation auf Rechtsverletzungen hin untersucht".

    Deutschland bei WLAN-Hotspots rückständig
    Drahtlose Internetzugänge gewinnen inzwischen nicht nur im Hotel- und Gastronomiegewerbe immer mehr an Bedeutung, sondern auch an Flughäfen und in Einkaufszentren.
    Auch Bürgerämter, Arztpraxen und Bibliotheken stehen in den Startlöchern.
    Deutschland gilt bei der Verbreitung von öffentlichen WLAN-Netzen als rückständig.


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  2. #112
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    Vectoring-Streit: Glasfaser soll nicht durch Vectoring verdrängt werden !

    Im Streit um die Vectoring-Pläne der Deutschen Telekom sind die Fronten verhärtet, der Beschluss der Bundesnetzagentur wird intensiv von der EU-Kommission geprüft.
    Einen Kompromissvorschlag liefert nun aber der Glasfaserverband Buglas.
    Der zentrale Ansatz: Glasfaser dürfe nicht durch den Vectoring-Ausbau verdrängt werden.

    Demnach sollen die Kabelverzweiger im Nahbereich um die rund 8.000 Hauptverteiler in Deutschland nur dann mit Vectoring ausgebaut werden, wenn in den jeweiligen Bereichen nicht bereits 50 Prozent der Haushalte mit direkten Glasfaseranschlüssen (FTTB/H) versorgt sind oder entsprechende Ausbaupläne vorliegen.
    Ist das der Fall, soll es für Vectoring eine Sperre geben.
    „Wenn die Vectoring-Technologie tatsächlich einen wirksamen Beitrag zur Verbesserung der Breitbandversorgung leisten soll, darf sie grundsätzlich nur in solchen Nahbereichen zugelassen werden, in denen nicht bereits eine FTTB/H-Versorgung vorhanden ist oder der Ausbau mit FTTB/H konkret geplant ist“, so Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer.

    Der Kernproblem ist laut dem Verband Buglas: Der Glasfaserausbau ist teurer als der Vectoring-Ausbau.
    Würden nun also bestehende oder geplante Glasfaseranschlüsse mit Vectoring überbaut werden, falle es den Glasfaseranbietern umso schwerer, die Investitionen wieder zu amortisieren.

    Glasfaser soll bei Vectoring-Antrag berücksichtigt werden
    Ein weiterer Kritikpunkt ist die Lage für die Telekom-Wettbewerber.
    Wenn es nach dem aktuellen Beschluss der Bundesnetzagentur geht, könnten lediglich sechs Prozent der Kabelverzweiger um den Nahbereich der Hauptverteiler von alternativen Netzbetreibern erschlossen werden.
    „Damit erhielte die Telekom quasi die Exklusivität, die sie beantragt hatte“, heißt es in dem Papier des Verbands Buglas (PDF-Datei).

    Daher sollten die Vorgaben für Wettbewerber gelockert werden.
    Laut dem Verband Buglas würden die bestehenden Investitionszusagen der Wettbewerber nach dem heutigen Stand rund 15 Prozent der Nahbereiche abdecken.
    Investitionszusage bedeutet im Sinne des Vectoring-Beschlusses: Ein Unternehmen verpflichtet sich, die Kabelverzweiger um einen bestimmten Hauptverteiler bis 2018 mit Vectoring auszubauen.
    Falls das nicht gelingt, gibt es eine Geldstrafe.

    Darüber hinaus sollten auch Glasfaseranbieter beim Vectoring-Beschluss berücksichtigt werden, indem diese mit einer Investitionszusage zusichern, dass mindestens 90 Prozent der Haushalte im Nahbereich um einen Hauptverteiler mit Glasfaseranschlüssen erschlossen werden.
    Die übrigen und bislang nicht mit mindestens 50 Mbit/s versorgten Nahbereiche könnten dann durch die Telekom im Rahmen einer von ihr abgegebenen Ausbauzusage erschlossen werden, so der Verband Buglas.

    Position beziehen im EU-Verfahren
    Die Stellungnahme des Verbandes erfolgte als Reaktion auf das „Serious-Doubt“-Verfahren, das die EU-Kommission Anfang Mai eingeleitet hatte.
    Dabei wird geprüft, ob der Vectoring-Beschluss der Bundesnetzagentur mit dem EU-Recht vereinbar ist – dass ernsthafte Zweifel bestehen, zeigt bereits ein Schreiben an die Bundesnetzagentur.
    Allerdings besitzt die EU-Kommission kein Veto-Recht.
    Das Resultat der Prüfung ist also nicht bindend für die Bundesnetzagentur.


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  3. #113
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    Unitymedia-Chef: Gigabit-Speed im Kabelnetz ab 2017 denkbar

    Lutz Schüler, Chef des Kabelnetzbetreibers Unitymedia, äußerte sich im Rahmen einer Presseveranstaltung auf der Fachmesse ANGA COM zu den Plänen für die Einführung von DOCSIS 3.1, Internet mit Gigabit-Speed, zu WifiSpots und geplanten Neuanschlüssen von Gebieten.

    Köln – Der Kölner Kabelnetzbetreiber Unitymedia () ist auf der Fachmesse ANGA COM mit einem großen Stand vertreten.
    Die Messe eröffnete am Dienstag ihre Tore in den Kölner Messehallen.
    Im Rahmen eines Pressegesprächs informierte Unitymedia-Chef Lutz Schüler unter anderem über die Highspeed-Pläne des Anbieters.

    Unitymedia mit 400 Mbit/s gut positioniert
    Die schnellsten Internetzugänge per Kabelnetz mit bis zu 400 Mbit/s im Download würden von rund 10 Prozent der Neukunden gebucht.
    Unitymedia sei mit dieser Surfgeschwindigkeit einer der führenden Anbieter in Deutschland und gut positioniert.
    Die Telekom () bietet bei Nutzung von VDSL mit Vectoring maximal 100 Mbit/s, im Kabelnetz von Vodafone () ist die Download-Bandbreite derzeit noch auf 200 Mbit/s begrenzt.

    Die derzeitige Kapazität des Kabelnetzes ermögliche technisch rund 50 Prozent der Kabelkunden eine Nutzung von Internet mit 400 Mbit/s – auf Basis des Übertragungsstandards DOCSIS 3.0.
    Allerdings arbeitet Unitymedia bereits mit Hochdruck an der Implementierung des Nachfolgestandards DOCSIS 3.1.
    Der Austausch der Netzkomponenten und die Umrüstung auf DOCSIS 3.1 sei gestartet.
    Zwar ist laut Unitymedia auch mit DOCSIS 3.0 eine Realisierung von Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s möglich, dies sei aber nicht effizient.
    DOCSIS 3.1 wohl erst 2018 auf breiter Front - Gigabit-Speed aber schon vorher möglich

    Bis die Kunden allerdings Internetzugänge mit Gigabit-Speed bei dem Kabelnetzbetreiber auf Grundlage von DOCSIS 3.1 buchen können, wird es aber offenbar noch einige Zeit dauern.
    Wenn es 2017 notwendig wäre, um sich hinsichtlich der Geschwindigkeit von anderen Anbietern abzusetzen, so könne Gigabit-Geschwindigkeit bereits im kommenden Jahr eingeführt werden.
    DOCSIS 3.1 werde aber voraussichtlich erst 2018 auf breiter Front kommen.
    Lutz Schüler betonte, dass es immer auch auf die Nachfrage der Kunden ankomme.
    Das gelte auch für Ultra HD: Wenn es nachgefragt werde, wollen die Kölner dies anbieten.

    Unitymedia-Kunden mit durchschnittlich 86 GB Datenvolumen pro Monat - keine Drosselung geplant
    Immer höhere Bandbreiten, immer höhere Bildqualität und eine große Nachfrage nach Video-Inhalten treibt das Datenvolumen im Kabelnetz stetig weiter nach oben.
    Der Durchschnittsverbrauch eines Unitymedia-Kunden liege laut Schüler bei 86 GB im Monat.
    Das ist weit über dem bundesweiten Durchschnitt eines klassischen Internetnutzers, für den die Bundesnetzagentur einen monatlichen Datenverbrauch von rund 13 GB ermittelt hat.
    Pro Jahr würde das durchschnittlich genutzte Datenvolumen bei dem Kabelnetzbetreiber um 50 Prozent ansteigen.
    Eine Drosselung der Bandbreite bei Erreichen eines bestimmten Datenvolumens sei aber keineswegs angedacht.
    Dennoch sei der durch die steigende Nachfrage kontinuierlich erforderliche Netzausbau kostspielig.
    Für die Zukunft schloss Schüler mögliche Preiserhöhungen daher nicht kategorisch aus.

    Einführung von WifiSpots ab dem Sommer - Ausbau von 250.000 Neuanschlüssen
    Unitymedia will unter anderem seinen Fokus auch auf Mobilität setzen.
    Im Sommer schaltet der Kabelnetzbetreiber mit der Einführung von WifiSpots auf den WLAN-Routern seiner Internet-Kunden ein separates öffentliches Gast-WLAN-Netz frei, das von anderen Unitymedia-Kunden genutzt werden kann.
    Hierfür stellt Unitymedia zusätzliche Bandbreite zur Verfügung.
    Es bleibe bei der automatischen Einführung des neuen Features, Kunden müssen aktiv widersprechen bzw. den WifiSpot online im Kundencenter oder per Hotline deaktivieren.
    Schüler gab erneut zu, dass bei der Kundenkommunikation Fehler gemacht worden seien.
    Doch man habe daraus gelernt.
    Kunden dürften die Router - beispielsweise während eines Urlaubs – auch ausschalten können.
    Bisher seien nur eine relativ geringe Zahl von Widersprüchen bei dem Kabelnetzbetreiber eingegangen.
    Unitymedia will in diesem Jahr rund 1,5 Millionen WifiSpots realisieren.

    Bis zum Jahresende plant Unitymedia zudem 250.000 Neuanschlüsse in bislang nicht mit Kabel erschlossenen Gebieten.
    Das sei ein neues Feld für das Unternehmen, es gebe dazu bei dem Kabelnetzbetreiber inzwischen sogar einen eigenen Geschäftsbereich.
    Schüler sieht hier durchaus Wachstumsmöglichkeit.
    Im kommenden Jahr seien eventuell sogar mehr als 250.000 Neuanschlüsse angedacht.

    Keine strategischen Übernahmen geplant - organisches Wachstum ist das Ziel
    Eine Notwendigkeit zur Übernahme von kleineren Kabelnetzbetreibern sieht der Unitymedia-Chef nicht.
    Unitymedia habe genug Potential in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, um weiter organisch wachsen zu können.
    Strategische Übernahmen stehen daher nicht auf der Tagesordnung.

    Auf die Frage, ob die Streaming-Dienste Netflix und Amazon möglicherweise in die Horizon-Plattform von Unitymedia eingebunden werden, gab sich Schüler zurückhaltend.
    Mit Netflix laufen offenbar Gespräche, eine Realisierung ist aber offenbar nicht in greifbarer Nähe.


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  4. #114
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    Freie Routerwahl: So kommen Unitymedia-Kunden ab 1. August an die Zugangsdaten !

    Details zur Freischaltung eigener Router.

    Ab dem 1. August tritt die Routerfreiheit in Kraft, die Kunden die freie Wahl eines Routers für den Einsatz am Internetzugang ermöglicht.
    Wie der Kabelnetzbetreiber Unitymedia ab August vorgehen wird, erläuterte der Anbieter im Rahmen der Kabelmesse ANGA COM.


    Köln – Am 1. August haben Kunden die freie Router-Wahl, ein entsprechendes Gesetz tritt dann nach einer sechsmonatigen Übergangsfrist in Kraft.
    Ab diesem Zeitpunkt können Kunden auch selbst gekaufte Router an ihrem Internetzugang nutzen – wenn sie die technischen Schnittstellenbeschreibungen des Anbieters erfüllen, die ab August gelten.
    Im Rahmen der ANGA COM teilte der Kölner Kabelnetzbetreiber Unitymedia () Details zur Implementierung der Routerfreiheit mit.

    Unitymedia will Freischaltungsprozesse für Router kontinuierlich verbessern
    Unitymedia betont, dass die Übergangsfrist recht kurz sei.
    Dennoch arbeite man mit Hochdruck daran, die gesetzlichen Regelungen rechtzeitig umsetzen zu können.
    Die technischen Systeme des Kabelnetzbetreibers müssten dafür radikal umgebaut werden.
    Der 1. August sei zudem nicht das Ende der Reise, sondern nur eine erste Phase.
    Die Freischaltungsprozesse würden kontinuierlich verbessert.

    Kunden könnten aber eventuell zu hohe Erwartungen in die freie Routerwahl setzen und möglicherweise enttäuscht sein.
    Eigentlich gelte das Gesetz nur für Neukunden, Unitymedia wolle aber auch Lösungen für Bestandskunden anbieten.
    Kunden, die seit April 2013 einen Vertrag mit dem Provider haben, erhalten ab August die notwendigen Informationen, um einen eigenen Router nutzen zu können.
    Kunden mit älteren Verträgen können bei Bedarf in ein aktuelles Produktangebot wechseln, um von der Routerfreiheit profitieren zu können.
    Auch Businesskunden sollen ab August einen Router frei wählen können, hier könne es abhängig von den Verträgen aber Abweichungen im Vergleich zum Handling bei Privatkunden geben.

    Erhalt der Zugangsdaten nach Anruf bei Unitymedia-Hotline
    Wie will Unitymedia ab August konkret vorgehen?
    Kunden, die einen selbst gekauften Router für die Internetnutzung im Netz von Unitymedia freischalten möchten, können dies telefonisch über die Hotline machen.
    Hierzu sei die Angabe von MAC und Seriennummer des Geräts erforderlich.
    Kunden erhalten anschließend die Zugangsdaten für die Telefonie im Online-Kundencenter hinterlegt und auf Wunsch zusätzlich per Brief.
    Die Zugangsdaten können Kunden dann im Router eintragen.

    Unitymedia weist darauf hin, dass nur Geräte unterstützt werden, die die netzspezifischen Spezifikationen erfüllen.
    Diese sollen bis zum 1. August erstellt und bereitgestellt werden.
    Daher gebe es jetzt auch noch keine Liste mit Routern, die im Netz unterstützt werden.
    Als problematisch könnten sich beispielsweise Router erweisen, die etwa aus den USA importiert worden sind.
    Diese würden wohl nicht funktionieren.
    Da es sich bei Kabel-Internet um ein shared Medium handele, müsse sichergestellt sein, dass nicht vom Provider bereitgestellte Geräte nicht als Störer im Netzwerk fungieren.

    Unitymedia stellt Kunden auch weiterhin Router zur Verfügung
    Trotz freier Routerwahl werde Unitymedia auch weiterhin den Kunden optional WLAN-Router bereitstellen.
    In diesem Fall sorge der Kabelnetzbetreiber weiterhin für die erforderlichen Updates.
    Auch die Entstörung solcher Geräte sei einfacher.
    Bei selbst gekauften Routern müsse dagegen der Kunde seinen Router mit Updates auf dem aktuellen Stand halten.
    Bei technischen Störungen gebe es zudem ein operatives Problem, da Unitymedia nicht mehr einfach auf den Router zugreifen könne.
    In Service-Fällen müsse der Kunde sich daher an den Router-Hersteller wenden.

    Einen kostenfreien Austausch im Schadensfall und eine Vor-Ort-Unterstützung im Fehlerfall durch einen Techniker werde es nur für von Unitymedia bereitgestellte Router geben.
    Unitymedia geht daher davon aus, dass sich nur ein sehr geringer Teil der Kunden für einen eigenen Router entscheiden werde.
    Die Kombination von Endgeräten, Services und Komfortleistungen sei für Kunden das bessere Angebot.


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  5. #115
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    EU-Rat: Zugriff auf Daten der Provider soll erleichtert werden !

    Der Europäische Rat geht auf die Strafverfolgungsbehörden zu und will die „digitale Beweissicherung“ erleichtern: Ermittler sollen künftig schneller die Bestands- und Verbindungsdaten der Provider anfordern können.
    Auch die internationale Zusammenarbeit soll vereinfacht werden.

    Vorratsdatenspeicherung mit leichterem Zugriff
    Der Forderung des Rates liegt das Treffen der Justiz- und Innenminister der Mitgliedstaaten vom vergangenen Freitag zugrunde, bei dem die Verbesserung der Bekämpfung der kriminellen Aktivitäten im Internet erörtert wurden.
    Dabei folgt der Rat im wesentlichen den Forderungen der Ermittlungsbehörden, die einen schnelleren Zugriff auf Bestands- und Verbindungsdaten sowie eine verpflichtende Sicherung dieser Daten für einen bestimmten Zeitraum fordern.
    Damit sollen digitale Beweismittel vor einer Löschung geschützt werden, da diese von den Behörden bei den Ermittlungen eventuell benötigt werden könnten.

    Die Forderungen decken sich im wesentlichen mit dem Beschluss der Justizminister der Bundesländer: Die Regierungsvertreter der Länder fordern die Sicherung der Beweismittel für mindestens 60 Tage.
    Noch weiter gehen die Forderungen einiger Unions-Politker, die die Speicherung der Daten auch auf Dienste wie WhatsApp ausweiten wollen.

    Nationale Rechtslage muss geprüft werden
    Dem Rat geht es vor allem um einheitliche Richtlinien und Verfahren, die insbesondere auch die Zugriffe auf die gesicherten Daten einfacher gestalten sollen.
    Darüber hinaus sollen auch grenzübergreifende Ermittlungen erleichtert werden, womit wiederum dem grenzenlosen Internet Rechnung getragen wird.

    Allerdings erkennt der Rat auch die Grenzen durch die nationale Gesetzgebung an: So hat beispielsweise das Bundesverfassungsgericht den Zugriff auf Daten der Provider unter den Richtervorbehalt gestellt, weshalb ein neues und vereinfachtes Verfahren diese Hürde berücksichtigen müsste.
    Daher hat der EU-Rat die Europäische Kommission ersucht, bis zum Juni 2017 wesentliche Fragen zu dem Vorhaben zu erörtern.

    Konkret geht es dabei unter anderem um die möglichen Eingriffe in nationale Gesetze, wobei zwischen Nicht-Inhaltsdaten und Inhaltsdaten unterschieden wird.
    Darüber hinaus soll auch die Frage der Zuständigkeit geklärt werden, insbesondere dann, wenn Kriminelle Grenzen überschreiten und die Zuständigkeitsfrage – nach aktuellem Stand – ungewiss ist.

    Kein weiterer Zeitplan
    Mit diesem Ersuch gibt der Rat auch erst einen groben Fahrplan aus.
    Bis Juni des kommenden Jahres hat die Kommission nun Zeit, die Fragen zu beantworten und einen Plan zu erstellen, wie die Ziele am besten umgesetzt werden können.
    Das weitere Vorgehen ist aber vorerst noch ungewiss.


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  6. #116
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    Bundeskabinett beschließt Transparenzverordnung: Mehr Rechte für Internetkunden !

    Die Transparenzverordnung wurde vom Bundeskabinett beschlossen.
    Provider müssen Kunden künftig besser über wesentliche Details zu Verträgen für Telefonie- und Internetdienste aufklären.
    Auch über die Bandbreite vor Ort muss der Kunde informiert werden.

    Berlin/Bonn – Mehr Transparenz für Internetkunden und eine Stärkung der Rechte der Verbraucher soll die am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Transparenzverordnung der Bundesnetzagentur bringen.
    Die neue Verordnung verpflichtet Provider beispielsweise vor dem Vertragsabschluss zur Aufklärung der Kunden über die wesentlichen Vertragsinhalte.
    Dies soll mit Hilfe eines übersichtlichen Informationsblattes geschehen.
    Dort müssen unter anderem die Vertragslaufzeiten, die Konditionen für eine Verlängerung und Beendigung des Vertrages, die monatlichen Kosten sowie die verfügbaren Bandbreiten angegeben sein.
    Auch über ein möglicherweise vertraglich vereinbartes Datenvolumen muss der Anbieter den Kunden aufklären.

    Rechtsanspruch auf Informationen zur konkreten Übertragungsrate
    Mehr Transparenz zu Vertragsinhalten wird sich auch in den monatlichen Rechnungen finden.
    Künftig soll dort sowohl das aktuell gültige Ende der Mindestvertragslaufzeit sowie die Kündigungsfrist angegeben sein.

    Ebenfalls von Bedeutung für Internetkunden: Verbraucher sollen künftig einen Rechtsanspruch auf Informationen zur konkreten Übertragungsrate erhalten.
    Vielfach stellt sich bislang erst nach Vertragsabschluss heraus, dass der Anbieter vor Ort nicht die bestellte maximale Bandbreite bereitstellen kann.
    Die Provider müssen ihre Kunden laut Transparenzverordnung nun auch auf Möglichkeiten zur Überprüfung der verfügbaren Bandbreite hinweisen.
    Die Bundesnetzagentur bietet beispielsweise ein entsprechendes Angebot.

    Bundestag muss Transparenzverordnung noch beraten
    Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel betont die Vorteile der neuen Verordnung: "So können Verbraucher in Zukunft leichter das für sie passende Angebot finden, Abweichungen vom Vereinbarten besser kontrollieren und sind durch die Einführung von Warnhinweisen bei übermäßigem Datenverkehr vor unerwartet hohen Rechnungen geschützt."
    Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur erwartet von der Transparenzverordnung auch eine Förderung des Wettbewerbs unter den Telekommunikationsanbietern.

    Noch ist die Transparenzverordnung allerdings nicht gültig.
    Nach dem Beschluss im Bundeskabinett muss sich in einem weiteren Schritt noch der Bundestag mit der Verordnung befassen.
    Nach einer Umsetzungsfrist könne die Verordnung dann in Kraft treten.


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    Größere Störungen im Vodafone-Kabelnetz !

    Zahlreiche Vodafone-Kunden kämpfen mit einem Ausfall von Internet und Telefon.
    Derzeit kommt es in weiten Teilen von Deutschland zu Beeinträchtigungen im Kabelnetz.

    Beim Telefon- und Internetanbieter Vodafone gibt es in weiten Teilen Deutschlands eine Störung. „
    Es scheint ein größerer Ausfall im Kabelnetz zu sein“, sagte ein Sprecherin am Donnerstag.

    „Derzeit kommt es in weiten Teilen von Deutschland zu Beeinträchtigungen der Kabel-Dienste Internet und Telefonie“, teilte Vodafone in seinem Kunden-Forum mit.

    Der Außendienst sei informiert.
    Über Störungen auch beim Fernsehen, die einzelne Nutzer beklagt hatten, sei ihr nichts bekannt, sagte die Sprecherin.
    Vodafone hatte den Kabelnetz-Betreiber Kabel Deutschland übernommen.


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    Störungen im Vodafone-Netz weitgehend behoben !

    Düsseldorf - Die Störungen von Internet und Telefon im Vodafone-Netz sind weitgehend behoben.
    Kurz vor Mitternacht waren aber noch immer etwa 250 000 Kunden von dem größeren Ausfall im Kabelnetz betroffen, wie der Internet- und Telefonanbieter mitteilte.

    An der Behebung des Problems werde mit Hochdruck gearbeitet, hieß es.
    Über den weiteren Fortschritt will Vodafone seine Kunden auf der Internetseite forum.vodafone.de auf dem Laufenden halten.
    Schon am frühen Abend hatten sich Kunden über Probleme beklagt.


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    Netzausfall bei Vodafone: Bekommen Kunden Geld zurück ?

    Düsseldorf/Berlin. Über eine Million Vodafone-Kunden waren von Netz-Ausfällen betroffen.
    Seit Freitagnachmittag sollen aber alle Probleme behoben sein.

    Seit 15 Uhr am Freitag sind die Störungen von Internet und Telefon im Vodafone-Netz behoben.
    Die bis dahin noch betroffenen 25.000 Kunden können endlich wieder surfen.
    Das teilte nun eine Vodafone-Sprecherin in einem Statement mit.
    Die Ursache für die Störung wurde gefunden und behoben.

    Techniker hätten in den Rechenzentren Hardware neu gestartet und Komponenten ausgetauscht.
    Dadurch habe man auch die letzten Probleme beheben können.

    Von der Panne waren am Donnerstagabend zeitweise mehr als 1,8 Millionen Menschen in 13 Bundesländern betroffen.
    Schuld sei ein Problem im Rechnerverbund in Frankfurt am Main und Berlin gewesen.
    Betroffen war auch das internetbasierte Video-on-demand – keine Probleme gab es dagegen beim Fernsehen.

    Kriegen Kunden jetzt ihr Geld zurück?
    Sowohl in den sozialen Netzwerken wie auch im Forum von Vodafone kam nach der Störung die Frage auf, ob Vodafone auch für entstandene Schäden zahlt.
    In bestimmten Fällen kann dies tatsächlich der Fall sein, sagt eine Verbraucherschützerin.
    Bevor sie klagen, sollten Kunden aber erst das Gespräch mit dem Anbieter suchen.
    „Ich kann mir vorstellen, dass Vodafone an der ein oder anderen Stelle kulant ist“, sagt Carola Elbrecht vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

    Es seien durchaus relevante Schadensfälle denkbar, so die Juristin: Der Selbstständige, dem ohne Internet ein Auftrag entgangen ist, der Privatmann, der bei Ebay seine Gebote oder Angebote nicht kontrollieren konnte, oder jemand, den in einer Vertragsangelegenheit ein wichtiger Telefonanruf nicht erreicht hat.
    Dass man aber nicht googlen konnte oder ein Video-Stream abgebrochen ist, rechtfertigt keinen Schadensersatz.

    Am Donnerstagabend gab es die ersten Berichte
    Schon am frühen Donnerstagabend hatten Kunden über Störungen geklagt.
    In der Nacht zum Freitag waren die Einschränkungen „noch nicht zu 100 Prozent behoben“, wie Vodafone den Kunden auf Twitter mitteilte.
    Über den weiteren Fortschritt hielt das Unternehmen die Kunden unter forum.vodafone.de auf dem Laufenden.

    Störmeldungen vor allem aus den Ballungsräumen
    Wie von Vodafonezu erfahrenr, trat die Störung am Donnerstag zwischen 17.30 Uhr und 17.45 Uhr auf.
    Aus Firmenkreisen war zunächst zu hören, dass die Störung relativ schnell behoben werden könne, da es sich um keinen kompletten Ausfall des gesamten Netzes zu handeln scheine.
    Um 19.13 Uhr meldete Vodafone dann allerdings, dass die Techniker noch mit Hochdruck an der Behebung des Ausfalls arbeiteten.

    Die Kunden klagten ihr Leid sowohl auf der Facebook-Seite der Service-Abteilung von Vodafone wie auch auf dem Störungsportal allestörungen.de.
    Dort gingen für Kabel Deutschland zwischen 17 und 18 Uhr über 6800 Störungsmeldungen ein, für Vodafone waren es im selben Zeitraum 655 Meldungen.
    Meldungen waren vor allem aus den Ballungsräumen rund um die deutschen Großstädte eingegangen.

    Kunden berichteten auf der Facebook-Seite von Vodafone vielfach, dass einzelne Internetseiten und Apps – so auch Facebook selbst – trotz der Störungen zu erreichen seien.
    Das Fernsehen sei nicht betroffen, hieß es mehrheitlich.

    Vodafone hatte den Kabelnetz-Betreiber Kabel Deutschland im Jahr 2013 übernommen.
    Ende 2015 hatte Vodafone nach eigenen Angaben 2,9 Millionen Kabelinternet-Kunden.


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    Wegen Totalausfällen: Vodafone, O2 und Telekom wollen gemeinsame Sache machen !

    Bonn - Als vor rund zwei Wochen das komplette Telekomnetz deutschlandweit zusammengebrach, ging nichts mehr.
    Kunden konnten weder telefonieren, SMS schreiben noch sich in das mobile Datennetz einklinken.
    Totale Funkstille!

    Acht Stunden war die Kommunikation tot.

    Doch anstatt dass die Telekom von Seiten ihrer Konkurrenz einen Shitstorm durchleben muss, bekommen die Bonner ein Angebot.
    Ausgerechnet vom Rivalen O2, wie die „Bild“ berichtet.

    Die Intention dahinter: Die Netzanbieter könnten bei großen Störungen gegenseitig einspringen.
    Kein schlechter Plan, hatten Kunden doch in letzter Zeit öfters mal Probleme.

    Auch Vodafone, der dritte große Betreiber in Deutschland, soll mit eingebunden werden.

    Der Ablauf sieht demnach wie folgt aus: Sollte es zu Störungen kommen, könnte die Telekom auf das Netz von O2 oder Vodafone ausweichen.
    Umgekehrt soll es genauso funktionieren.

    Probleme bei kritischen Infrastrukturen
    Nach „Bild“-Informationen haben die ersten Gespräche zur Umsetzung der Kooperation auch schon stattgefunden.
    Allerdings seien noch diverse technische Probleme zu beseitigen.
    Gemeint sind hier sogenannte kritische Infrastrukturen – also Energieversorger oder Krankenhäuser.

    Zum Beispiel Herzschrittmacher, die teilweise mit dem Mobilfunk verbunden sind, um schneller einen Notruf zu versenden, wenn ein Patient Kammerflimmern hat.
    Auch moderne Navigationssysteme, Alarmanlagen, Heizungen oder Kühlschränke sind mit dem Netz verbunden, um sie über das Smartphone steuern zu können.
    Nicht zu vergessen sind auch die fahrerlosen Autos.

    Netzausfälle häufen sich
    Laut „Bild“ war der jüngste Netzausfall eine Kombination aus technischem und menschlichem Versagen, da ein Administrator einen bis dato noch unbekannten Fehler bei der Arbeit an einem Server machte.
    Die Sicherungssysteme erkannten diesen nicht und griffen deshalb nicht ein.

    Auch Vodafone zeigt diese Woche einmal mehr die Verwundbarkeit ihres Netzes.
    Wie der „Spiegel“ berichtet, kam es am Donnerstagabend zu einem Totalausfall.

    1,8 Millionen Kunden waren betroffen.
    Erst am Freitagnachmittag konnte der Serverfehler wieder behoben werden.


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    'Immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet,weil sie
    aus Versehen die Tasten 'ALT' und 'ENTFERNEN' drücken.'

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